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Der Jahrgang 2011
Unsere Völker kamen nach dem Winter dieses Jahr schön in den Frühling. Sie entwickelten sich prächtig und waren zur Rapsblüte genau auf der Höhe. Da dieses Jahr ganz in der Hähe unserer Stände genügend Raps blühte brauchten wir nicht groß zu wandern um in ausreichende Gründe zu kommen.Aufgrund der Trockenheit war die Ausbeute alledings nicht übermäßig üppig. Dieses Jahr gab es ja beim Raps ein ganz außergewöhnliches Ereignis: Durch die Trockenheit während der Entwicklung der Blüte blieben die Blütenstände zum Teil unausgebildet und blühten dann nach dem großen Regen im August noch mal nach. Den meisten Honig erzielten wir mit unserem duftig leckeren Sommerhonig. Einige Eimer davon enthalten auch hauchzarte Lindennoten. Der Wald honigte dieses Jahr nur an ganz wenigen Stellen. Zum Glück befanden sich unsere Waldvölker im Hörle direkt neben einer solchen Stelle und trugen reichlich tiefdunkle Waldtracht ein. Der Jahrgang 2010
Dieses Jahr begann wieder nicht sehr erwartungsvoll. Der Winter war sehr lange sehr kalt und ließ nur die stärksten Völker in ordentlicher Stärke über den Winter kommen. Doch nach einer langen Schlechtwetterphase konnten wir doch noch einen ordentlichen Frühlingshonig ernten. Da er hauptsächlich aus Rapstracht besteht ist er vorwiegend süß mit der dem Raps typischen Wachsnote. Leider waren nur wenige Tage so schön, daß ordentliche Honigmehngen eingetragen wurden. Diese wurden schnell eingetragen und erst sehr spät soweit eingedickt, daß sie verdeckelt wurden. Aus diesem Grund konnten wir erst mitte Juni das erste mal schleudern. Das Resultat hatte aber mit ca 16% Wassergehalt eine wunderbar zähflüssige Konsitenz, die zu einem wirklich einmalig zartcremigen Honig gerührt wurde.
Bald wurde klar, daß dieses Jahr endlich wieder einmal mit Waldhonig zu rechnen ist. Bisher sind die Mengen allerdings nicht der Rede wert. Was am Ende dabei heraus kommt... wir sind gespannt.
Der Jahrgang 2009
Eins steht fest: Das Jahr 2009 war kein Honigjahr.
Die Völker kamen nach dem langen und recht kalten Winter recht gut auf die Beine doch war zu allen Trachten schlechtes und kaltes Wetter. So konnten unser fleißigen Bienen nur sehr wenig Honig eintragen, als die Baumblüte einsetzte. Das verlangsamte die Entwicklung der Völker. Sehr rasch blühte dann auch noch der Raps und so waren die Völker nicht stark genug um an den wenigen warmen Tagen große HOnigmengen einzutragen. Deshalb gibt es relativ wenig Rapshonig des Jahrgangs 2009. Soweit die schlechten Nachrichten. Die Guten: Da an wenigen Tagen mit warmem Wetter nur der Raps blühte haben wir einen super süßen feincremigen Rapshonig erhalten. Der ideale Frühstückshonig. Der Wald wird dieses Jahr wieder nicht honigen. Leider! So bleibt zu hoffen, daß dem Sommer noch der eine oder andere Tropfen süßen Goldes abgerungen werden kann.
Der Jahrgang 2008
Unsere 4 Völker haben ganze Arbeit geleistet und das flüssige Gold nach und nach in die Stöcke eingetragen. Was wir beim ersten Probieren schmecken durften läßt Süßes erhoffen. Der Honig der Frühtracht stammt zum einen von Rapsfeldern aus der Umgebung des Waldstandes in Oberspeltach und zum Teil von den Obstbäumen direkt hinter dem Haus und der unmittelbaren Umgebung. Er ist wunderbar fruchtig süß durch den Raps.
Der Durchschnittliche Ertrag von 20 Kg pro Volk ist ganz ordentlich für den Anfang.
Der größte Teil des geernteten Honigs muß noch gerührt werden um ein Nachkristallieren zu vermeiden und ist dann im Verkauf.

Seit 2007 gibt es ihn, den Honig aus unserer eigenen Imkerei!
Zuerst nur eine Spielerei haben wir uns ein wenig vergrößert, um den erfreulich hohen Bedarf decken zu können. Qualität setzt sich durch und die Nachfrage steigt.
Im Gegensatz zum Supermarkthonig, zeigt der Honig von kleinen Imkereien ganz individuelle Aromen und Eindrücke, die jeden Honig zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis, vergleichbar mit Weinen oder Bränden machen. Jede kleinklimatische Besonderheit des Standorts macht sich später im Honig bemerkbar. So kommt es vor, daß 2 Bienenstände, die nur 1-2 Kilometer auseinander liegen, 2 komplett unterschiedlich schmeckende Honige hervorbringen. Genau das ist der Unterschied zu Honigen aus dem Supermarkt. Wenn wir sie neugierig gemacht haben, lassen sie sich jetzt noch ein bißchen den Mund wässrig machen:

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